
Bitterbitterkalt ist es überall. An Mode denken draußen die wenigsten, hauptsache es ist warm. Umso wärmer wird es uns drinnen um die Herzen, am Computer, im Internet, beim Lesen schöner Artikel und Blogposts. Was ich in der vergangenen Schneewoche zusammengetragen habe, findet sich nach dem Sprung …
(1) Wenn wir uns am Wochenende abends amüsieren wollen, dann spielt die gute Musik dabei eine wichtige Rolle. Wenn dann neben der guten Musik auch noch der DJ gut aussieht, umso besser. Das dachten sich wohl auch die Betreiber der StaDJ Schule aus den USA. Dort kann man gleichzeitig eine Mode- und eine DJ-Ausbildung machen. Mehr Informationen und einen Seitenhieb dazu bei Pedestrian.tv.
(2) Auf derselben Seite habe ich auch einen weiteren Trend entdeckt: Luxus-Skateboards. Während die Modelprints noch eher gemäßigt daherkommen, ist das Louis Vuitton Brett schon ein echter Knaller. Sogar einen passenden Koffer gibt es dafür. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind definitiv zu schade zum Benutzen!
(3) Trends wird es auch in diesem Jahr viele verschiedene geben. Kathrin und ich haben bereits unsere Favoriten vorgestellt (hier und hier). Jennine hat einen weiteren genauer unter die Lupe genommen und diverse Ausprägungen vorgestellt: GOLD.
(4) Dass das Internet für sämlichte Lebensbereiche eine immer wichtigere Rolle spielt, ist keine Neuigkeit. Gerne lese ich aber immer wieder über den Einfluss, den das Netz auf die Modeindustrie hat. So z.B. hier, wo es darum geht, dass immer mehr junge Designer auf teure Modenschauen verzichten und ganz aufs Netz als Marketinginstrument setzen.
(5) Mein Streetstyle der Woche hat dieses Mal der Facehunter eingefangen. Bei den Minusgraden bin ich über jeden Hinweis auf ein schönes und wames Styling dankbar. Die Dame trägt übrigens einen Mantel des dänischen Designers Henrik Vibskov.













Henrik Vibskov ist eine Offenbarung. Endlich mal eine mutige Kollektion für Männer. Aber: Muss ich tatsächlich nach Kopenhagen, um das zu bekommen. Kann nicht Otto mal eine kleine, feine Designerboutique im Netz eröffnen, in der man solche Perlen ordern kann?
Dein liebster Streetstyle der Woche kann mit einem so genannten “Winter Wife”, eine Tradition aus der indischen Kashmirregion, sogar noch perfektioniert werden.
Ein kleines Körbchen mit einer Terracottaschale darin, in die du glühende Kohlen packst. Das Ganze stellst du auf den Boden und hockst dich drüber — da macht sich die A-Linie des Vibskow-Mantels gut. Voila! Deine eigene Wärmestation. Bestimmt super, wenn man in der Kälte aufn Bus oder verspätete Freunde wartet. — Ruft jedoch eventuell kritische Seitenblicke hervor.
@ Ingo Vibskov gibt es auch im Internet zu bestellen und in Berlin gibt es auch einen Laden, die Visbkov führen. Ich weiß noch von einem in Frankfurt und in Köln. München hat sicher auch einen. Nach Kopenhagen musst Du also nicht unbedingt wegen Herrn Vibskov
Nur, was mache ich mit den glühenden Kohlen, wenn der Bus da ist. Mitnehmen?
@Berlinessa Eine wunderbare Idee